Vita

Elisabeth Wegener-Botz
Geboren 1953

Seit über 20 Jahren setzt sich die Künstlerin Elisabeth Wegener-Botz
mit dem Material Ton und seinen Gestaltungsmöglichkeiten auseinander.
Dabei spielt die klassische Endbearbeitung, der Glasurbrand, eine
untergeordnete Rolle, wohl aber das Experimentieren mit sehr
unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen.

Nach anfänglichem Erarbeiten von Reliefs und abstrakten Formen
interessierte sie sich immer mehr für die Herausbildung des Figürlichen,
der Charakteristika bestimmter Körperhaltungen und den ihnen zugrunde
liegenden Gemütsverfassungen. Der menschliche Gesichtsausdruck in
seiner Individualität aber auch der von Tieren rückte zunehmend ins
Interesse der Künstlerin.

Während der Entstehung eines Objektes ist das Erkennen von
charakteristischen Bewegungsabläufen, das Suchen nach verbindenden
und ausdrucksstarken Oberflächenstrukturen ihre wesentliche Triebfeder
für die Arbeit mit Ton. In der Wandlungsfähigkeit des Materials, seiner
Geschmeidigkeit liegt eine immer neue Herausforderung und Faszination.

Die Farbgebung dient der weiteren Betonung von Individualität und
Charakteristik des Objektes. Die realistische Darstellung soll durch die
pastellenen Farben verfremdet werden und den Betrachter in einen eher
traumhaften Erlebnisraum versetzen, der häufig eng mit der Natur
korrespondiert.

Dementsprechend ist im Bereich der Bronzeskulpturen die gewisse
Eintönigkeit der Patinierungspalette nicht das Ziel der Künstlerin, auch
dort beginnt sie mit der Farbgestaltung.

Ausbildung in den Ateliers Ulla Schlasa, Köln; Jo Karl, Köln

 

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